Ich kann mich damit einfach nicht anfreunden, ich spare die ganze Woche Kalorien ein um sie mir dann an einem Tag alle und noch mehr wieder rein zu hauen.

Ich hätte dabei immer das Gefühl mich selber zu torpedieren. Ich finde es sinnvoller sich leckere Lebensmittel, die vielleicht nicht ganz „healthy“ sind, ab und zu mit in die Kalorienbilanz einzubauen, so dass gar nicht erst das Gefühl von Verzicht auf kommt. Meiner Meinung nach ist es auch nur so möglich, eine längere Zeit sein Kaloriendefizit durch zu halten um an sein Abnahmeziel zu gelangen.

Auch für die Zeit nach der Abnahme erscheint es mir sinnvoller vorher einen maßvollen Umgang mit ungesunden Lebensmitteln zu erlernen um nicht wieder in alte, falsche Essmuster zu verfallen.

Cheatmeals sind die kleine Version von Cheatdays wobei ich hier schon eher nachvollziehen kann, wenn man diese in seine Kalorienbilanz mit einbaut, also solange eben ein Ausgleich vorhanden ist und man in seinem Defizit bleibt.

Auf lange Sicht muss man eine Balance finden die es zulässt genügend Nährstoffe, Vitamine usw. zu sich zu nehmen aber eben auch mal so genannte „Nervennahrung“ zu sich zu nehmen ohne sich danach schlecht zu fühlen. Sowohl körperlich aus auch seelisch. Das ist im übrigen auch etwas, was ich für kontraproduktiv halte, ein schlechtes Gewissen nach dem Essen. Eine positive Grundeinstellung zum Essen bringt einen deutlich weiter. Seit dem ich mein Essen zelebriere und mich richtig auf meine bunten Teller freue, seit dem ist es auch viel einfacher geworden mal auf Nervennahrung zu verzichten.

Für vier Wochen habe ich testweise auf das Kalorien zählen verzichtet. Ich wollte mich darin üben weiterhin maßvoll mit Essen umzugehen. Ich habe in dieser Zeit zwar nicht zugenommen, aber auch nicht weiter abgenommen, was ja mein eigentliches Ziel war. Ich bin also nicht über die Stränge geschlagen aber zum abnehmen brauche ich doch die genaue Kalorienkontrolle die sich mir durch das Kalorien zählen bietet.

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